Ein Unihockeyduell im Wilden Westen
An diesem Sonntagnachmittag empfing der UHC Biel-Seeland die Indianer des UHC Black Creek aus Schwarzenbach. Es war an der Zeit, dass die Seeländer in die Rolle des Cowboys schlüpften, um dem nach sieben Spielen noch ungeschlagenen Leader die ersten Federn zu lassen.
Die erste Halbzeit glich einem regelrechten Revierkampf. Die Indianer, schlau wie Jäger, setzten Überraschungstaktiken ein. Aber die Cowboys, die ihr Terrain beherrschten, blockten ihre Angriffe dank ihres Torwarts Gradolf ab. Trotz der Intensität und mehrerer grosser Chancen auf Seiten der Bieler wurde kein Tor erzielt.
Die zweite Halbzeit ging mit der gleichen Intensität weiter und die Schüsse prasselten weiterhin auf beide Torhüter ein. In der 26. Minute schoss Burkhalter einen präzisen Schuss ab. Der Ball flog wie ein Pfeil durch die Luft und schlug im Tor der Cowboys ein. 1 :0 für die Indianer. In der 35. Minute stellte Zaugg seinen Bogen ein und schoss einen zweiten Pfeil knapp unter die Latte.
Die Cowboys, in ihrem Stolz gekränkt, schlugen im dritten Drittel zurück. Die Worte des Sheriffs Doffey ließen seine Kämpfer galoppieren. Die Angriffe wurden wie ein Kavallerieangriff organisiert.
In der 43. Minute spielte James Ten, ein Rüpel im Angriff, mit den Schultern wie in einem Saloon und durchbrach die Verteidigung. Er feuerte eine Kanonenkugel ab, die den Käfig erzittern ließ. Das Duell wurde noch intensiver.
In der 47. Minute schoss Zbinden, das Ass mit dem Revolver, einen Lucky Luke-ähnlichen Schuss in die obere Ecke des Tores.
Die Bieler nutzten diese Dynamik aus! 44 Sekunden nach dem 2:2 erzielte Poltera, der schnell wie ein galoppierendes Pferd war, mit einem platzierten Schuss das 3:2.
53. Minute: Gradolf wurde heiß, als ein Pfeil bei einem Penalty gegen die Pfosten klatschte. Zu seinem Pech hatte er beim 3:3 wenige Sekunden später weniger Glück.
Die Schlussphase des Drittels wurde von den Seeland Cowboys dominiert. Der Torwart der Black Creek, der ein hervorragendes Spiel machte, wurde zweimal von seinen Pfosten gerettet. 3:3, Ende des Drittels.
Die Verlängerung glich einer Schießerei in einer staubigen Straße. Stockschläge hallten wider, die Torhüter standen im Mittelpunkt und jede Aktion war eine riskante Wette.
Schließlich, nach vier Minuten Nachspielzeit, schlich sich Zaugg wie ein Geächteter zwischen den Verteidigern hindurch und erzielte mit einem Schuss unter die Latte den Siegtreffer.
Das Spiel endete mit einem 3:4 für die Schwarzenbach-Indianer.
Als Zeichen des Respekts begrüßten sich die beiden Teams in der Mitte des Spielfelds und ehrten dieses Duell, das den großen Sagas des Westens und den legendären Stämmen würdig war!
Bester Indianer : Severin Zaugg
Bester Cowboy : Jorin Poltera
Interview nach dem Spiel mit Sherif Cyril Doffey :
Ich bin sehr stolz auf mein Team. Meine Spieler haben gut gekämpft und wir haben es geschafft, einen guten Punkt gegen den Leader zu holen. Wir müssen noch einige Details korrigieren. Es ist eine Frage des Lernens, denn die Mannschaft ist jung, aber sie gewinnt von Spiel zu Spiel an Erfahrung.
Text verfasst auf Französisch von C. Joray übersetzt von DeepL